LWS ’12 – Heubach bis Zellingen

14. Juli 2013

01. Sep. 2012 – 84,3 km – Ø 16 km/h – 5h 15 min – 423 hm

Am Morgen verlassen wir unseren aussichtsreichen Campingplatz in Heubach und machen uns weiter auf durch das Sinntal.

Auf schönen Radwegen fahren wir unter anderem durch Oberzell und Sinntal, bis wir in Zeitlofs auf den Fluss Sinn treffen.

Wir folgen dem Flusslauf bis Gemünden am Main, radeln durch die Stadt und dann noch ein Stück weiter auf dem toll ausgebauten Mainradweg bis nach Zellingen auf den Campingplatz. Dort bauen wir unser Zelt direkt neben dem Fluss auf und beobachten die vorbeituckernden Binnenschiffe.

Kurz vor Abfahrt am nächsten Morgen. Es ist noch kühl und windig.

Im Hintergrund die Grenzwaldbrücke (A7)

Durch das Sinntal.

In Gemünden am Main.

In Gemünden treffen wir auf den Main.

Auf dem Campingplatz in Zellingen. Direkt am Main.

Blick aus dem Zelt auf den Main und die Weinberge.

GPS-Datei:  Heubach bis Zellingen (549 Downloads) (GPX-Datei)

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LWS ’12 – Bad Hersfeld bis Heubach

20. Mai 2013

31. Aug. 2012 – 79,4 km – Ø 14,3 km/h – 5h 35 min – 625 hm

Am Morgen verlassen wir Kohlhausen bei Bad Hersfeld und folgen weiter dem Fuldaradweg. Nachdem wir etwas über 40 km zurückgelegt haben erreichen wir Fulda. Dort kehren wir ein, besichtigen den Dom St. Salvator und werfen auch einen Blick in den Schlosspark. Gestärkt setzen wir unsere Tour fort, bis wir das kleine Örtchen Schmalnau erreichen. Dort verlassen wir den Fuldaradweg und biegen in das Sinntal ein. Wir folgen nun dem Hessischen Radfernweg R2, der uns stets bergauf bis nach Heubach bringt.

Ab Schmalnau sind es noch etwa 14 km bis zum Campingplatz in Heubach. Die letzten Kilometer führte der Radweg auf einer zum Feierabend viel befahrenen Landstraße entlang. Das hat uns mit den voll bepackten Rädern ziemlich gestresst, sodass wir froh waren den Campingplatz endlich erreicht zu haben. Der Campingplatz Birkenhain liegt erhöht über Heubach und bietet einen tollen Ausblick. Wir wurden freundlich aufgenommen, die Sanitären Anlagen waren sehr sauber, der Platz sehr gepflegt. Leider wurde im Aufenthaltsraum geraucht, was für uns als Nichtraucher nicht ganz so toll war.

Sahneschock! XXL Windbeutel in Fulda.

Die Stadtpfarrkirche St. Blasius in Fulda.

In der Innenstadt von Fulda.

Blumenpracht im Schlosspark von Fulda.

Der Fuldaer Dom St. Salvator.

Blick ins Innere des Doms.

Unser Zeltplatz auf dem Camping Birkenhain in Heubach.

GPS-Datei:  Bad Hersfeld bis Heubach (460 Downloads) (GPX-Datei)

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LWS ’12 – Kassel bis Bad Hersfeld (Fuldaradweg)

3. Mai 2013

30. Aug. 2012 – 96,5 km – Ø 15,9 km/h – 6h 5 min – 410 hm

Wir lassen den Campingplatz in Kassel hinter uns und folgen dem Fuldaradweg flussaufwärts. Wir radeln durch eine herrliche Flusslandschaft und folgen jedem Schwenker des Flusses. Neben viel Natur kommen wir auch durch kleinen Städtchen mit wunderschönen, alten Stadtkernen. Darunter fallen z.B. Melsungen, Morschen, Rotenburg a.d. Fulda und Bad Hersfeld, um nur einige zu nennen.

Nach der unruhigen Nacht auf dem Stadtcampingplatz in Kassel treten wir heute lange in die Pedale und entschließen uns kurzfristig anstatt zu Zelten lieber etwas weiter zu fahren und uns in einem Gasthof einzuquartieren. In Kohlhausen bei Bad Hersfeld werden wir fündig und kehren im Gasthof Glebe ein.

Die Fulda.

Das Rathaus von Melsungen.

Einkehr am Melsunger Marktplatz.

Der Hessische Radfernweg R1 oder auch Fulda-Radweg genannt ist bestens ausgeschildert. Große Hinweistafeln bieten regelmäßig eine Übersicht.

GPS-Datei: Kassel bis Bad Hersfeld (442 Downloads) (GPX-Datei)

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LWS ’12 – Kassel – Anreise & documenta

2. Mai 2013

29.08.2012 – 4,70 km

Auch im Sommer 2012 setzte ich meine Radtour durch Europa fort. Nach einer Woche Radfahren gemeinsam mit ADFC-Kollegen rund um Oschatz, machten wir uns zu Zweit mit der Bahn auf nach Kassel. In Kassel hatte im Winter zuvor der letzte Tourabschnitt geendet (siehe Long Way South Tour 2011).

Vom Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe radelten wir das kurze Stück bis zum Fulda Camp Kassel. Nachdem wir unser Zelt aufgeschlagen hatten, nutzen wir noch die Gelegenheit der documenta einen Besuch abzustatten. Hiervon nun einige Bilder.

Die Orangerie in Kassel.

Bilder aus der documenta-Halle:

“Rahmenbau” am Staatstheater. Haus Rucker & Co.

Bilder aus dem Fridericianum:

GPS-Datei: Kassel Anreise (476 Downloads) (GPX-Datei)

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Wanderung Traufgänge

2. April 2013

Traufgang Zollernburg-Panorama

Die Tour beginnt am Parkplatz Stich in Albstadt-Onstmettingen an der L360 und ist eine ca. 17 km lange Rundtour mit schönsten Ausblicken auf die Burg Hohenzollern.

Wir sind entgegen des Tourenvorschlags gegen den Uhrzeigersinn gestartet und haben uns somit einen der schönsten Ausblicke für den Schluss aufgehoben.

Wir folgen also zuerst dem Wegweiser Richtung Nägelehaus. Auf Feldwegen geht es durch das Tal der Schmiecha, dann vorbei am Allenberglift und schließlich ein Stück auf der Landstraße entlang der Häuser von Ritzenbühl und Dagersbrunnen. Wir verlassen die asphaltierte Straße und folgen einem Pfad über Wiesen bis zum Nägelehaus.

Ganz in der Nähe steht auch der Raichberg-Turm, der selbst bei nicht sonderlich guter Sicht, eine Besteigung wert ist. Von ihm kann man das erste Mal die Burg Hohenzollern in der Ferne sehen.

Wir lassen das Wanderheim Nägelehaus hinter uns, informieren uns am Wegesrand über die Herstellung von Holzkohle in einem Kohlenmeiler und erreichen schließlich den Albtrauf und den Aussichtspunkt Hangender Stein. Neben der tollen Aussicht ist der Fels mit seinen vielen verschiedenen Formen einen näheren Blick wert. Entlang des Traufs nähern wir uns immer mehr der Burg Hohenzollern und können immer wieder ein Blick auf die prächtige Burg werfen.

Schließlich erreichen wir den Aussichtspunkt “Zeller Horn” und sind der Burg Hohenzollern plötzlich ganz nah.

Das nächste Ziel ist der Zollersteighof, in dem man nicht nur gut bei Kaffee und Kuchen einkehren kann, sondern auch zu Mittag- oder Abendessen.

Wir folgen das letzte Stück dem Albtrauf, über Blasenberg und Heiligenkopf bis wir den Ausgangspunkt, den Parkplatz Stich, erreichen.

Bei dieser Wanderung handelt es sich, aufgrund der Weglänge von 17 km, um eine mittelschwere Tagestour, die jede Menge Aus- und Tiefblicke bietet. Die Beschilderung ist bestens und die Wegführung ist gut durchdacht. Hier wird dem Wanderer mit dem Wort “Premiumwanderweg” nicht zu viel versprochen!

Unser 1. Zwischenziel, das Nägelehaus. Im Hintergrund der Parkplatz Stich.

“Traufgänge” – Der Wegweiser dieser Rundwanderung.

Natürliche Kunstwerke am Wegesrand.

Hinter den Bäumen versteckt: Der Raichberg-Turm.

Blick vom Raichbergturm auf das Nägelehaus und Umgebung.

Ein weiterer Panoramablick vom Raichbergturm.

Burg Hohenzollern in der Ferne vom Raichberturm aus gesehen.

Vor dem Hangenden Stein.

Hangender Stein.

Wir nähern uns der Burg Hohenzollern.

Tourdaten:

  • Start: Parkplatz Stich
  • Ziel: Raichbergturm, Nägelehaus, Hangender Stein, Zellerhorn
  • Highlight: Sehr schöne Blicke auf Burg Hohenzollern
  • Länge: ca. 16,9 km
  • Laufzeit: 5-6 h
  • Steigungen: ca. 440 hm
  • Schwierigkeitsgrad: mittel

GPS-Datei: Traufgang Zollernburg-Panorama (620 Downloads)

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Grän – Adlerhorst – Tannheim

14. März 2013

Winterwanderung zum Adlerhorst

Bei regnerischem Wetter starteten wir unsere Wanderung an der Bushaltestelle bei der Feuerwehr in Grän. Durch Grän hindurch hielten wir uns Richtung Lumberg, bis wir über die Brücke des Logbachs kamen und dort dann nach rechts abbogen. Der große Wegweiser zeigte uns den richtigen Weg zum Adlerhorst. Wir folgten nun dem geräumten Asphaltweg bis zu einer kleinen Hütte.

Von nun an ging es durch den Schnee, unter der Gondelbahn Füssener Jöchel hindurch weiter bis zur Skipiste. Diese überquerten wir, indem wir uns leicht bergab hielten und dann dem Fahrweg ein Stück bergauf folgten. An der ersten Weggabel folgen wir dem linken Weg, bis wir schließlich auf eine große Weggabelung trafen. Dort hielten wir uns rechts und folgten weiter den Beschilderungen zum Adlerhorst.

Nach der Einkehr im Adlerhorst nahmen wir zu Beginn den selben Weg zurück bis zu einem hölzernen Wegweiser mit der Aufschrift “Burgschenke” und “Haldensee”. Wir folgten diesem Pfad bergab mit tollem Blick auf Nesselwängle zur linken und Grän zur rechten Seite. Entlang des Grats ging es weiter bergab bis rechter Hand die Talstation des Füssener Jöchels und die Burgschenke auftauchte. Am Ortsausgang von Grän machten wir einen kleinen Schlenker und wanderten das letzte Stück auf geräumten Winterwanderwegen bis nach Tannheim.

Die Tour ist eine schöne Halbtageswanderung mit tollen Ausblicken auf den Haldensee und seine Umgebung. Im Adlerhorst kann man gut und deftig essen und bei entsprechendem Wetter die Aussicht von der Sonnenterrasse genießen.

Hinweis: Bei Tauwetter oder stark vereisten Bedingungen kann es auf dem Stück entlang des Grats bis zur Burgschenke teilweise sehr glatt sein. Hier bitte vorsichtig sein!

Wir folgen den Wegweisern zum Adlerhorst.

An der kleinen Waldhütte endet der geräumte Weg. Nun geht es durch den Schnee weiter.

Die Berghütte Adlerhorst.

Blick vom Adlerhorst auf Haller und dahinter Nesselwängle.

Wir wandern noch ein Stück weiter bis nach Tannheim.

Tourdaten:

  • Start: Grän
  • Ziel: Adlerhorst – Tannheim
  • Länge: ca. 11,6 km
  • Laufzeit:  4 h
  • Steigungen: ca. 490 hm
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, bei schlechten Bedingungen etwas Trittsicherheit erforderlich

GPS-Datei: Grän - Adlerhorst - Tannheim (492 Downloads)

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Winterwanderung rund um das Gestüt Sankt Johann

23. Januar 2013

Der Klassiker auf der Schwäbischen Alb

Gestartet wird auf über 700m Höhe auf dem Wanderparkplatz beim Forsthaus hinter dem Gestüt St. Johann, welches etwas nördlich der L 380 zwischen Eningen und Würtingen liegt. Geplant war es von dort in den Wald hinein zum Aussichtsturm “Hohe Warte” (820 m)zu gehen. Allerdings war zum Zeitpunkt unserer Tour der Waldweg mit der roten Dreiecksmarkierung aufgrund von Forstarbeiten gesperrt, sodass wir auf die breite Forststraße ausweichen mussten.

Kurze Zeit später treffen wir auf den Wanderweg und folgen diesem Richtung Grüner Fels und Sonnenfels. Nachdem wir einen weiteren Weg gekreuzt haben, folgen wir ab jetzt der Markierung “rote Gabel”. Wir erreichen den Aussichtspunkt am Grünen Fels und haben einen herrlichen Blick nach Glems und Metzingen, sofern es das Wetter zulässt. Heute können wir das meiste nur erahnen.

Weiter geht es am Albtrauf entlang, dann abwärts zu einem großen Grillplatz mit Wiese. Linker Hand können Sie am Wiesfels eventuell Kletterer beobachten. Wir treten hinaus auf die Wiese und folgen dem Albtrauf Richtung Rossberg. Rechter Hand befindet sich nun der Segelflugplatz. Wir überqueren die kleine Asphaltstraße, gehen an einem kleinen Grillplatz  und eine großen Baumstamm vorbei und machen einen lohnenden Abstecher zum Roßfelsen mit Gipfelkreuz.

Weiter geht es auf dem Wiesenweg am Trauf entlang, bis der Schotterweg in ein kleines Wäldchen hineinläuft. Wir folgen der Ausschilderung Richtung “Gelber Fels, St. Johann” bis zum Aussichtspunkt “Sonnenfels” mit Blick ins Ermstal nach Dettingen und Bad Urach. Rechts am Hang befindet sich die Ruine “Hohen Urach”.

Wir folgen dem Pfad abwärts, über eine kleine Schlucht, bis zu einer Kreuzung mit Schutzhütte. Weiter geht es geradeaus den Hang hinauf, folgen dann dem breiten Forstweg nach links. Die rote Dreizackmarkierung leitet uns in Richtung “Fohlenhof” bergauf, weiter an der Hangkante entlang. Schließlich erblicken wir die Weiden und folgen dem Weidezaun am Waldrand entlang, bis wir den Fohlenhof erblicken. Auf Höhe der Stallungen geht es rechts hinauf zum Fohlenhof.

Durch das Hofgelände durch geht es weiter, dann parallel zur kleinen Straße zurück zum Wanderparkplatz.

Der Wald in weiß auf 700m Höhe.

Ankunft am Grünen Fels.

Blick vom Grünen Fels ins Tal.

Der Wiesfels.

Ein lohnendes Kletterziel fürs Frühjahr.

Nach dem Wiesfels und dem Wald folgt ein ganzes Stück Wiesenweg.

Bizarre Eisformen.

Tourdaten:

  • Start: Parkplatz Gestüt St. Johann
  • Länge: ca. 10,8 km
  • Laufzeit:  3,5 h
  • Steigungen: ca. 275 hm
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, nicht für Kinderwagen geeignet

GPS-Datei: Rundwanderung St. Johann (450 Downloads)

Literatur:

  • Tour 14 – Hikeline “Schwäbische Alb West” von Esterbauer
  • Freizeitkarte 524 “Bad Urach” vom Landesvermessungsamt
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