Archiv für die Kategorie „Wandern“

Tessin – Von Sonogno nach Lavertezzo

Donnerstag, 6. August 2015

Viele Grüße aus der Schweiz senden Euch Katrin & Michi.

Die genaue Tourenbeschreibung zu dieser wundervollen Wanderung folgt demnächst.

 

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Wanderung Truppenübungsplatz Münsingen mit Gruorn

Freitag, 23. Mai 2014

Anfang Mai nutzten wir die sommerlichen Temperaturen zu einer kleinen Wanderung auf dem ehem. Truppenübungsplatz. Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen ist heute das Kerngebiet des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, das wir schon seit längerem Mal besuchen wollten.

Wir starten unsere Wanderung vom Wanderparkplatz bei der Trailfinger Säge in Richtung der Ruinen der Siedlung Gruorn. Der Weg führt durch die Ruinen zur Kirche und dem alten Schulhaus. Am heutigen Sonntag hat das Museum geöffnet und es gibt typisch schwäbische Kleinigkeiten und Kuchen zum Essen. Sehr lecker!

Um auf den richtigen Weg zurückzukommen und die Wanderung fortsetzen zu können, müssen wir von Gruorn wieder fast bis zum Parkplatz zurück. Auf asphaltierten Wegen geht es weiter durch eine Landschaft aus Wiesen, kleinen Wäldern und vereinzelten alten Obstbäumen.

So wechselt sich der Weg immer wieder ab, es gibt einige Fernblicke und Aussichtspunkte und manchmal sieht man auch Schafe und Zauneidechsen.

Fazit: Die Wege sind gut ausgebaut und daher gut für Kinderwagen oder auch eine kurze Radtour geeignet. Interessant ist es sicherlich auch, dieses Gebiet zu den verschiedenen Jahrzeiten zu Besuchen und einen Pflanzenführer zur Hand zu haben. Der Abstecher nach Gruorn lohnt sich, allein schon wegen des netten Cafés und der Geschichte des Dorfs.

Wichtiger Hinweis:

Die Wege im Bereich des Truppenübungsplatzes dürfen nicht verlassen werden. Sie sind überwiegend befestigt und gut ausgeschildert, sowie mit gelben Markierungen versehen.

Tourdaten:

  • Start: Wanderparkplatz bei der Trailfinger Säge
  • Ziel: Ausgangspunkt
  • Länge:  11,5 km
  • Laufzeit: 3 h
  • Steigungen: ca. 250 hm
  • Schwierigkeitsgrad: leicht

GPS-Datei: Wanderung Truppenübungsplatz Münsingen (592 Downloads)

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Wanderung Traufgang Felsenmeersteig

Sonntag, 13. Oktober 2013

Gestartet wird beim Wanderparkplatz am Ortseingang von Albstadt-Burgfelden. Ein großes Hinweisschild informiert uns über den Verlauf der Wanderung. Am Albtrauf entlang geht es bis zum Aussichtspunkt Böllat. Hier lassen wir das erste Mal unseren Blick über die schwäbische Alb schweifen, sehen bei guter Sicht bis zum Schwarzwald oder gar den Vogesen.

Bergab folgen wir dem Weg ins Wannental und kommen zu drei Mammutbäumen die aus dem gleichen Samen wie die Mammutbäume der Stuttgarter Wilhelma stammen.

Hinweis: Zum Zeitpunkt unserer Tour war der Weg wegen eines Erdrutsches gesperrt, sodass wir direkt zur Ruine Schalksburg umgeleitet wurden.

Der in den 60er Jahren restaurierte Burgfried der Ruine Schalksburg ist besonders eindrucksvoll und dient heute noch als Aussichtspunkt. Weiter führt uns der Weg zum Felsenmeer. Hier ragen Felsblöcke mitten im Wald aus dem Boden und bieten ein interessantes Landschaftsbild. Wir verlassen den Wald und wandern über eine Wiese hinab zum Bächlein Eyach.

Kurz vor Albstadt-Margrethausen lassen wir den Bach rechts liegen und steigen einen steilen Pfad durch den Wald hinauf bis zu den Wiesen der Albhochfläche. Weiter geht es am Trauf entlang bis wir schließlich den Stadtteil Burgfelden erreichen. Kurz vor dem Ort befindet sich rechter Hand ein Spielplatz mit Grillwiese. Im Ort lädt das Berg-Café zu Kaffee und Kochen oder einem deftigen Vesper ein. Auch die kleine Kirche St. Michael mit seinen romanischen Fresken ist einen Besuch wert.

Die Infotafel am Wanderparkplatz zeigt den Tourverlauf.

Die Umleitung aufgrund eines Erdrutsches ist bestens ausgeschildert.

Wie vom Zollernburg-Panorama-Weg bereits gewohnt, ist die Tour bestens ausgeschildert.

Das Felsenmeer.

Zurück auf den Wiesen der Albhochfläche.

Tourdaten:

  • Start: Wanderparkplatz Ortseingang Albstadt-Burgfelden
  • Ziel: Wanderparkplatz Ortseingang Albstadt-Burgfelden
  • Highlight: Ruine Schalksburg, Felsenmeer
  • Länge: ca. 16,4 km
  • Laufzeit: 4-5 h
  • Steigungen: ca. 625 hm
  • Schwierigkeitsgrad: schwer

GPS-Datei: Traufgang Felsenmeersteig (506 Downloads)

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Wanderung Traufgänge

Dienstag, 2. April 2013

Traufgang Zollernburg-Panorama

Die Tour beginnt am Parkplatz Stich in Albstadt-Onstmettingen an der L360 und ist eine ca. 17 km lange Rundtour mit schönsten Ausblicken auf die Burg Hohenzollern.

Wir sind entgegen des Tourenvorschlags gegen den Uhrzeigersinn gestartet und haben uns somit einen der schönsten Ausblicke für den Schluss aufgehoben.

Wir folgen also zuerst dem Wegweiser Richtung Nägelehaus. Auf Feldwegen geht es durch das Tal der Schmiecha, dann vorbei am Allenberglift und schließlich ein Stück auf der Landstraße entlang der Häuser von Ritzenbühl und Dagersbrunnen. Wir verlassen die asphaltierte Straße und folgen einem Pfad über Wiesen bis zum Nägelehaus.

Ganz in der Nähe steht auch der Raichberg-Turm, der selbst bei nicht sonderlich guter Sicht, eine Besteigung wert ist. Von ihm kann man das erste Mal die Burg Hohenzollern in der Ferne sehen.

Wir lassen das Wanderheim Nägelehaus hinter uns, informieren uns am Wegesrand über die Herstellung von Holzkohle in einem Kohlenmeiler und erreichen schließlich den Albtrauf und den Aussichtspunkt Hangender Stein. Neben der tollen Aussicht ist der Fels mit seinen vielen verschiedenen Formen einen näheren Blick wert. Entlang des Traufs nähern wir uns immer mehr der Burg Hohenzollern und können immer wieder ein Blick auf die prächtige Burg werfen.

Schließlich erreichen wir den Aussichtspunkt “Zeller Horn” und sind der Burg Hohenzollern plötzlich ganz nah.

Das nächste Ziel ist der Zollersteighof, in dem man nicht nur gut bei Kaffee und Kuchen einkehren kann, sondern auch zu Mittag- oder Abendessen.

Wir folgen das letzte Stück dem Albtrauf, über Blasenberg und Heiligenkopf bis wir den Ausgangspunkt, den Parkplatz Stich, erreichen.

Bei dieser Wanderung handelt es sich, aufgrund der Weglänge von 17 km, um eine mittelschwere Tagestour, die jede Menge Aus- und Tiefblicke bietet. Die Beschilderung ist bestens und die Wegführung ist gut durchdacht. Hier wird dem Wanderer mit dem Wort “Premiumwanderweg” nicht zu viel versprochen!

Unser 1. Zwischenziel, das Nägelehaus. Im Hintergrund der Parkplatz Stich.

“Traufgänge” – Der Wegweiser dieser Rundwanderung.

Natürliche Kunstwerke am Wegesrand.

Hinter den Bäumen versteckt: Der Raichberg-Turm.

Blick vom Raichbergturm auf das Nägelehaus und Umgebung.

Ein weiterer Panoramablick vom Raichbergturm.

Burg Hohenzollern in der Ferne vom Raichberturm aus gesehen.

Vor dem Hangenden Stein.

Hangender Stein.

Wir nähern uns der Burg Hohenzollern.

Tourdaten:

  • Start: Parkplatz Stich
  • Ziel: Raichbergturm, Nägelehaus, Hangender Stein, Zellerhorn
  • Highlight: Sehr schöne Blicke auf Burg Hohenzollern
  • Länge: ca. 16,9 km
  • Laufzeit: 5-6 h
  • Steigungen: ca. 440 hm
  • Schwierigkeitsgrad: mittel

GPS-Datei: Traufgang Zollernburg-Panorama (620 Downloads)

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Grän – Adlerhorst – Tannheim

Donnerstag, 14. März 2013

Winterwanderung zum Adlerhorst

Bei regnerischem Wetter starteten wir unsere Wanderung an der Bushaltestelle bei der Feuerwehr in Grän. Durch Grän hindurch hielten wir uns Richtung Lumberg, bis wir über die Brücke des Logbachs kamen und dort dann nach rechts abbogen. Der große Wegweiser zeigte uns den richtigen Weg zum Adlerhorst. Wir folgten nun dem geräumten Asphaltweg bis zu einer kleinen Hütte.

Von nun an ging es durch den Schnee, unter der Gondelbahn Füssener Jöchel hindurch weiter bis zur Skipiste. Diese überquerten wir, indem wir uns leicht bergab hielten und dann dem Fahrweg ein Stück bergauf folgten. An der ersten Weggabel folgen wir dem linken Weg, bis wir schließlich auf eine große Weggabelung trafen. Dort hielten wir uns rechts und folgten weiter den Beschilderungen zum Adlerhorst.

Nach der Einkehr im Adlerhorst nahmen wir zu Beginn den selben Weg zurück bis zu einem hölzernen Wegweiser mit der Aufschrift “Burgschenke” und “Haldensee”. Wir folgten diesem Pfad bergab mit tollem Blick auf Nesselwängle zur linken und Grän zur rechten Seite. Entlang des Grats ging es weiter bergab bis rechter Hand die Talstation des Füssener Jöchels und die Burgschenke auftauchte. Am Ortsausgang von Grän machten wir einen kleinen Schlenker und wanderten das letzte Stück auf geräumten Winterwanderwegen bis nach Tannheim.

Die Tour ist eine schöne Halbtageswanderung mit tollen Ausblicken auf den Haldensee und seine Umgebung. Im Adlerhorst kann man gut und deftig essen und bei entsprechendem Wetter die Aussicht von der Sonnenterrasse genießen.

Hinweis: Bei Tauwetter oder stark vereisten Bedingungen kann es auf dem Stück entlang des Grats bis zur Burgschenke teilweise sehr glatt sein. Hier bitte vorsichtig sein!

Wir folgen den Wegweisern zum Adlerhorst.

An der kleinen Waldhütte endet der geräumte Weg. Nun geht es durch den Schnee weiter.

Die Berghütte Adlerhorst.

Blick vom Adlerhorst auf Haller und dahinter Nesselwängle.

Wir wandern noch ein Stück weiter bis nach Tannheim.

Tourdaten:

  • Start: Grän
  • Ziel: Adlerhorst – Tannheim
  • Länge: ca. 11,6 km
  • Laufzeit:  4 h
  • Steigungen: ca. 490 hm
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, bei schlechten Bedingungen etwas Trittsicherheit erforderlich

GPS-Datei: Grän - Adlerhorst - Tannheim (492 Downloads)

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Winterwanderung rund um das Gestüt Sankt Johann

Mittwoch, 23. Januar 2013

Der Klassiker auf der Schwäbischen Alb

Gestartet wird auf über 700m Höhe auf dem Wanderparkplatz beim Forsthaus hinter dem Gestüt St. Johann, welches etwas nördlich der L 380 zwischen Eningen und Würtingen liegt. Geplant war es von dort in den Wald hinein zum Aussichtsturm “Hohe Warte” (820 m)zu gehen. Allerdings war zum Zeitpunkt unserer Tour der Waldweg mit der roten Dreiecksmarkierung aufgrund von Forstarbeiten gesperrt, sodass wir auf die breite Forststraße ausweichen mussten.

Kurze Zeit später treffen wir auf den Wanderweg und folgen diesem Richtung Grüner Fels und Sonnenfels. Nachdem wir einen weiteren Weg gekreuzt haben, folgen wir ab jetzt der Markierung “rote Gabel”. Wir erreichen den Aussichtspunkt am Grünen Fels und haben einen herrlichen Blick nach Glems und Metzingen, sofern es das Wetter zulässt. Heute können wir das meiste nur erahnen.

Weiter geht es am Albtrauf entlang, dann abwärts zu einem großen Grillplatz mit Wiese. Linker Hand können Sie am Wiesfels eventuell Kletterer beobachten. Wir treten hinaus auf die Wiese und folgen dem Albtrauf Richtung Rossberg. Rechter Hand befindet sich nun der Segelflugplatz. Wir überqueren die kleine Asphaltstraße, gehen an einem kleinen Grillplatz  und eine großen Baumstamm vorbei und machen einen lohnenden Abstecher zum Roßfelsen mit Gipfelkreuz.

Weiter geht es auf dem Wiesenweg am Trauf entlang, bis der Schotterweg in ein kleines Wäldchen hineinläuft. Wir folgen der Ausschilderung Richtung “Gelber Fels, St. Johann” bis zum Aussichtspunkt “Sonnenfels” mit Blick ins Ermstal nach Dettingen und Bad Urach. Rechts am Hang befindet sich die Ruine “Hohen Urach”.

Wir folgen dem Pfad abwärts, über eine kleine Schlucht, bis zu einer Kreuzung mit Schutzhütte. Weiter geht es geradeaus den Hang hinauf, folgen dann dem breiten Forstweg nach links. Die rote Dreizackmarkierung leitet uns in Richtung “Fohlenhof” bergauf, weiter an der Hangkante entlang. Schließlich erblicken wir die Weiden und folgen dem Weidezaun am Waldrand entlang, bis wir den Fohlenhof erblicken. Auf Höhe der Stallungen geht es rechts hinauf zum Fohlenhof.

Durch das Hofgelände durch geht es weiter, dann parallel zur kleinen Straße zurück zum Wanderparkplatz.

Der Wald in weiß auf 700m Höhe.

Ankunft am Grünen Fels.

Blick vom Grünen Fels ins Tal.

Der Wiesfels.

Ein lohnendes Kletterziel fürs Frühjahr.

Nach dem Wiesfels und dem Wald folgt ein ganzes Stück Wiesenweg.

Bizarre Eisformen.

Tourdaten:

  • Start: Parkplatz Gestüt St. Johann
  • Länge: ca. 10,8 km
  • Laufzeit:  3,5 h
  • Steigungen: ca. 275 hm
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, nicht für Kinderwagen geeignet

GPS-Datei: Rundwanderung St. Johann (450 Downloads)

Literatur:

  • Tour 14 – Hikeline “Schwäbische Alb West” von Esterbauer
  • Freizeitkarte 524 “Bad Urach” vom Landesvermessungsamt
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Wanderung durch die Starzlachklamm

Samstag, 19. Januar 2013

Zum Abschluss unseres Winterurlaubs im Tannheimer Tal legten wir auf dem Rückweg einen Stopp in der Nähe von Sonthofen ein. Unser Ziel: Die Starzlachklamm.

Nachdem Tage zuvor Tauwetter eingesetzt hatte, hofften wir auf viel Wasser und wurden auch belohnt, wie die Bilder unten zeigen.

Der Spaziergang begann am Parkplatz “Starzlachklamm” am Ende des Ortsteils Winkel. Wir folgten der Beschilderung zum Eingang der Klamm, die in den Sommermonaten vom Verkehrsverein Sonthofen “betrieben” wird. Im Januar hatte die Klamm geschlossen, der Zugang war jedoch frei. Über die letzten Schnee- und Eisreste gingen wir die Klamm hinauf, über Brücken und unter Felsen hindurch. Die Weg war teilweise sehr rutschig und Trittsicherheit war zwingend nötig. Unsere Wanderstöcke unterstützten uns bestens.

Am Ende der Klamm hatte man die Wahl entweder rechts über die Brücke und den Starzlachklamm Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen, oder links hinauf zur Alpe Topfen oder Gasthof Alpenblick und dann zurück.

Da der Wanderweg aufgrund eines Felssturzen gesperrt war, wählten wir den Weg zum Gasthof, kehrten dort bei einer Kleinigkeit auf der Terrasse ein und wanderten über Forstwege und Weiden zurück zum Parkplatz.

Tourdaten:

  • Start: Wanderparkplatz Starzlachklamm in Winkel bei Sonthofen
  • Länge: ca. 4,4 km
  • Laufzeit:  1,5 h
  • Steigungen: ca. 270 hm
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, Trittsicherheit erforderlich, nicht für Kinderwagen geeignet

GPS-Datei: Wanderung Starzlachklamm (448 Downloads)

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