Der Regen nervt

tagebuch2_400Von Reipå nach Kilboghamn

Die halbe Nacht hatte ich in Sorge um mein Zelt kaum ein Auge zugemacht. Eine Windböe folgte auf die vorhergehende. Ab Mitternacht wurde es ruhiger und ich schlief fast durch bis 7:30. Zwischenzeitlich dachte ich, der Regen würde aufhören. Dem war leider nicht so. Und so galt es die schwere, triefend nasse Regenbekleidung anzuziehen. Aufgrund der Wetterbedingungen ließ ich das Frühstück ausfallen und fuhr erstmal die letzten 11 km bis nach Ørnes.

Von dort aus ging die Fähre nach Vassdalsvik. Die Fähre musste ich als Radfahrer nehmen, da der Svartistunnel (7 km) für Radfahrer gesperrt ist. Meine Lust am Radfahren war auf seinen Tiefpunkt gesunken. Bei dem Wetter machte es einfach keinen Spaß, sich durch die Berge und Fjorde zu quälen. Ich spielte die verschiedensten Gedanken durch, auf welche Art ich die Tour abbrechen könnte. Während ich die Möglichkeiten durch dachte, nahm ich die Fähre von Forøy nach Agskardet und schaffte es sogar rechtzeitig zur Fähre Jektvik nach Kilboghamn. Auf dem Weg hatte ich mehrere Tunnel durchfahren (der längste 3,2 km) und mich dabei über das gleichbleibende Wetter im Tunnel gefreut. Wenigstens darauf war verlass. 3km von Kilboghamn entfernt schlug ich auf dem Campingplatz mein Zelt auf und genoss die Unterhaltungen mit den anderen Campern. Es tat gut sich über das Wetter zu beschweren und Routen durchzusprechen.

73,6 km – 4 h 14 min – Ø 17,3 km/h – 744 hm – 14-18°

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